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Dithschy

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1

Mittwoch, 25. Dezember 2019, 16:05

Lackaufbau Hinterachse

Hallo,

ich habe bei meinem Kombi die Hinterachse ausgebaut und die Aufnahmen sowie einige Bleche am Unterboden instand gesetzt.
Nun frage ich mich wie ich das ganze nun anschließend wieder für die Ewigkeit versiegle.
Meine Idee war:
1. Brunox Epoxy
2. Brantho Korrux
3. Perma-Film

Ich weiß das die eingesetzenden Mittel Oft eine Glaubensfrage sind aber ist gegen diesen Schichtaufbau etwas einzuwenden? Fehlt eine Schicht?
Und wie mache ich den Schichtaufbau am Hinterachsträger - Ist Perma-Film da auch das richtige?
Oder reicht hier Brunox Epoxy + Hammerite?
Autos helfen ein wenig, die Zeit einzusparen, die sie in Anspruch nehmen

Otthardt

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2

Mittwoch, 25. Dezember 2019, 16:46

Moin, natürlich ist das ne Glaubensfrage! Der grundsätzliche Schichtaufbau ist aber gleich.
1. möglichst komplett entrosten
2. Rostschutzgrundierung( z.B. Rostegal, bknitrofest, Ovagrundol....) 2Schichten.
3. Decklack (bk3in1,Chassislack...)
4. über 3in1geht auch noch 2k Kack in Wagenfarbe
Hammerite hat am Auto nix verloren( nur mein Senf)
Achte auf Verträglichkeiten und Trocknungszeiten.
Grüße Otthardt

Hutchinson123

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Mittwoch, 25. Dezember 2019, 17:16

Hammerite ist zu spröde und platzt ab. Das ist nichts für dynamisch belastete Teile.
Nahtabdichtung ggf. nicht vergessen. Aber immer zuerst grundieren, dann erst die Nahtabdichtung. Niemals auf blankes Blech auftragen.

Rostegal taugt auch gut als Grundierung.

Nur Permafilm auf den Träger geht auch nicht. Das Zeug ist nur eine zusätzliche Schutzschicht auf einem vernünftigen Lackaufbau und ersetzt diesen nicht.
Auf dem Träger selbst sollte man sowas auch nicht verwenden. Als finale und durchsichtige zusätzliche Schutzversiegelung soll wohl das Protewax gut sein.
Gruß

Tobi

--------------------------------------------------------------
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Dezember 2018: Verschenke defektes Zweimassenschwungrad für 300 D OM603 zum Überholen plus fast neuen Kupplungssatz von LUK (5000 km). Bei Interesse PN.

koesek

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4

Mittwoch, 25. Dezember 2019, 22:32

Moin,

ich habe die Träger beider Autos mit Owagrundol und mit C.H. Chassislack beschichtet, sonst nichts. Die Hohlräume habe ich zudem mit Owatrol geflutet und nach Durchtrockung mit Fluidfilm behandelt.

LG
koesek
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Robi500SE

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5

Mittwoch, 25. Dezember 2019, 22:50

Ha-Träger sandstrahlen und gleich Brantho Korrux drauf. In die Hohlräume Fluidfilm.

Achsen-Bernd macht vorher noch Rostegal drauf. Die so behandelte Achse sieht bei mir jetzt im 2. Winter noch tadellos aus.

Gruß Robi

bb1

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6

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 10:58

Von Außen in 3 Schichten mit TimeMax Color streichen, mit entsprechenden Trocknungszeiten zwischen den Anstrichen, von innen TimeMax 2000 Fett!

Die Produkte die bisher hier erwähnt worden sind, naja.. mehr Infos findest du auch hier: TimeMax
In der Garage:

Was geht euch das an?

Robi500SE

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7

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 11:30

bisher hier erwähnt worden sind, naja.. m

Ich wüßt jetzt nicht warum.

Das Wichtige ist schlicht ne gute Rostbeseitiging und eine gute Arbeit bei der Versiegelung.

Gruß Robi

eggy

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8

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 12:21

Scheint sein eigenes Produkt zu sein und möchte darauf aufmerksam machen?
Ich halte eigentlich viel für Fertan und Zinklamellenspray und dann guten Lackaufbau.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eggy« (26. Dezember 2019, 12:27)


9

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 13:46

TimeMax ist halt für Menschen mit dickem Portmonee aber null praktischer Erfahrung. Kann man so tun, ohne irgendwelche Begründungen zu behaupten branth und co wären naja ist halt arg dünn und zeugt einfach von wenig Ahnung. Dazu gerne auch mal den Langzeittest der Autobild Klassik mit dem 280TE und timemax. War nicht so schön was da heraus kam...

Um die Frage des Themenstarters zu beantworten, ja gegen den Aufbau ist etwas einzuwenden. Egal was man nimmt, man bleibt eigentlich immer bei einem Hersteller, mindestens in einer Produktlinie. Egal ob konventioneller nasslack, Chassislacke oder Pulver. Letzteres ist übrigens nach wie vor mein Favorit, so wurden die Teile ab Werk nämlich auch gemacht. Und das könnt ihr mir glauben, hier ist keiner schlauer als die Jungs damals beim Daimler :D

Von den 35-40 Achsen die ich gemacht hab kamen zwei zurück, weil der damalige Neuling an der Pistole etwas zu geizig beim Materialauftrag war.

Alle anderen sind nach Jahren im (teilweise Alltags) Betrieb immer noch so wie nach der Behandlung. Der ganze Quatsch mit Unterwanderung etc kommt von Menschen die zuviel Zeit im Netz und zu wenig unterm Auto verbringen...

Wenn Unterboden und Achse eine perfekte Oberfläche haben kann man es sich auch sparen alles wieder mit fett Öl Wachs oder was weiss ich vollzuschmieren. Das Zeug hält Rost maximal im Zaum, mehr macht kein Produkt. Zum Räderwechsel untenrum durchkärchern und bei jeder Wäsche die Radhäuser sauber machen, das reicht...

bb1

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10

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 16:30

Sicherlich nicht mein Produkt, TM gibt’s auch zum selbst anwenden und zu den anderen Produkten, haben leider unter harten Test Bedingung nicht Stand gehalten.. schon garnicht auf Langzeitwirkungen! einfach ein Fakt! Aber nehmt was ihr für richtig haltet...
In der Garage:

Was geht euch das an?

MB124

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11

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 20:13

Lackaufbau Hinterachse

und zu den anderen Produkten, haben leider unter harten Test Bedingung nicht Stand gehalten.. schon garnicht auf Langzeitwirkungen! einfach ein Fakt!


Moinsen.

Bitte immer her mit den Fakten und Nachweisen! :stickpoke:
Dank im Voraus.

Grüße,
MB124

koesek

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12

Freitag, 27. Dezember 2019, 00:48

und zu den anderen Produkten, haben leider unter harten Test Bedingung nicht Stand gehalten.. schon garnicht auf Langzeitwirkungen! einfach ein Fakt!


Moinsen.

Bitte immer her mit den Fakten und Nachweisen! :stickpoke:
Dank im Voraus.

Grüße,
MB124



Moin,

dem schließe ich mich ohne Einschränkung an.

bb1: bitte nachprüfbare Belege liefern und keine Behauptungen, sonst hat es den Anschein von Wichtigtuerei. Deine Beiträge liefern dem Themenstarter so keine hilfreichen Fakten.

In meinem Fall: weise nach, dass die Owatrol-Produktlinie untauglich für den Zweck des Themenstarters ist. Ich habe hier zwei Autos stehen, bei denen die geschilderte Behandlung mehrjährig gute Ergebnisse zeigt. Ohne diese Erfahrung hätte ich mich hier still gehalten.

LG
koesek
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Locke66

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Freitag, 27. Dezember 2019, 15:17

Über das Thema Korrosionsschutz kann man wie schon geschrieben Kriege entfachen :-)
Ich habe bisher gute Erfahrungen wie folgt gemacht:
- HA-Träger Sandstrahlen und mehrschichtigen (!) Schichtaufbau mittels Pulverstrahlverfahren
- alles was nicht abzubauen geht ordentlich bis in das gesunde Blech hinein entrosten (abrasiv, d.h. nicht mit der Drahtbürste), danach BRUNOX-Epoxy und 2x Brantho Korrux 3in1. Wichtig ist die Ablüftzeit in Abhängigkeit zur Temperatur des Werkstückes. Auch muß man bedenken, daß Brantho Korrux 3in1 erst nach einigen Wochen mechanisch beständig ist.

Von Fetten jeglicher Art im Außenbereich, also nicht in den Hohlräumen, halte ich persönlich nicht viel. Dreck klebt daran fest und man erkennt ein unterwandern durch Rost erst spät. Wenn es schon eine gesonderter Schutz sein soll, dann nehme ich Wachs wie z.B. Fertan SPS/SPG.

Dithschy

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Dienstag, 31. Dezember 2019, 09:29

Also wenn ich das nun richtig verstanden habe ist mein Aufbau für den Unterboden nicht völlig verkehrt, darum habe ich das nun auch so gemacht.
Den Achsträger habe ich zum Strahlen und Pulverbeschichten gegeben.
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Korrosionsschutz, Lackieren

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