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Skeltek

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1

Freitag, 30. Oktober 2020, 00:21

Kofferraum Deckel undicht w124

Hi,
ich hatte schon einen anderen Thread hierüber entdeckt, allerdings war der speziel für den w201, deshalb war ich mir nicht sicher ob ich dort fragen soll.
seit einigen Wochen kommt jedes mal, wenn ich den Kofferraumdeckel öffne, fast ein halber bis zwei Liter Wasser aus dem Kofferaumdeckel heraus. Früher war das nicht ganz so schlimm, da war es deutlich weniger und es kam eher seitlich raus.
Allerdings hatte ich wegen einer Reparatur vor einiger Zeit die Stoffabdeckung vom Kofferraumdeckel abmontiert, weshalb die Schwere des Problems wohl erst offensichtlich wurde - das Wasser bleibt beim Öffnen nun nicht mehr zum großen Teil im Stoff hängen.
Links und rechts gibt es wenn man den Deckel öffnet am unteren Rand des Deckels zwei kleine Gummistopfen, welche zwei 0,5cm runde Löcher abdichten sollen. Ist der Kofferraum geschlossen, bildet sich unter dem Deckel bei Regen eine kleine Pfütze (ziemlich dumm entworfen mit der leichten Konkavität), in welche der Gummistopfen bei geschlossenem Kofferaum eintaucht. Da der Gummistopfen schon alt ist, lässt er Wasser durch, welches dann innerhalb des Kofferaumdeckels am Rang Richtung Nummernschild fließt und sich dort in dem nach unten geschlossenen Hohlraum sammelt (ich schätze da könnten 2-3 Liter Wasser hineinpassen).
Nun hatte ich mir überlegt welche Lösungen für das Problem es gibt.
1. Konkavität der Fläche durch Füllmaterial entfernen, sodaß sich kein Wasser in der Mulde sammelt - zu aufwendig und nicht pflegeleicht, Materialaufwand unlustig und bringt ohnehin nichts, wenn der Wagen in Fahrtrichtung bergab steht.
2. Ersatz für die Gummis bestellen, wobei man riskiert, daß das Problem irgendwann unbemerkt wieder auftritt oder die Gummis nicht richtig abdichten.
3. Loch zukleben oder mit Silikon-Dichtmasse ran und dicht machen.
4. Irgendwas gummiartiges rein machen (läuft auf 3 hinaus).
Daher dachte ich ich entscheide mich für 3, da Silikon Dichtmasse mir als die billigste Lösung erschien. Nach dem Studieren der Inhaltsstoffe stellte ich fest, daß das Siliko unterm Strich säuerlich war und bekam eine Bestätigung nach kurzem googeln. Die meisten Silikone sind säurevernetzend oder allgemeiner Acetatvernetzend und eher für den Gebäudebau usw geeignet. Metalle können leicht auf Dauer von säuerlichem Silikon angegriffen werden, vor allem, wenn die Stellen oft länger in Wasser getaucht sind. Nach einiger Recherche hab ich dann aber nicht viel Auswahl in den Baumärkten gefunden. Die einzigen Silikone, welche für Metalle geeignet, witterungsbeständig, elastisch bleibend, wasserdicht und Dauerkontakt mit Wasser vertragen sind recht teuer wie mir scheint.
Ich habe bisher noch nie selbst mit Silikon gearbeitet. Kenne nur chemische Grundlagen rudimentär. Am Gummi auf der rechten Seite habe ich auf der Rückseite ein gelbliches Silikon kleben entdeckt und der Lack war geringfügig angegriffen (da hat wohl die alte Werkstatt heimlich ohne Mitteilung was gemacht). Ich habe bei Obi 'Liqui Moly Silikon-Dichtmasse 200ml' für ca 19€ und bei Bauhaus 'Yachticon Silikon Marine 45ml' für ca 10€ gefunden.
Im Bauhaus vor Ort hatten die Angestellten von Silikon offensichtlich keine Ahnung und kannten nicht einmal das Wort 'säurevenetzend' oder daß es da irgendwelche Unterschiede gibt. Trotzdem empfahl mir dann einer dort irgendso einen Dichtstoff namens 'Silkaflex 221i' wo sich aber auch herausstellte, daß das Zeug leicht sauer war - der Verkäufer war aber davon überzeugt, daß das 'in der Menge' sicherlich rein gar nichts macht. Für mich keine wirklich qualifizierte Mitteilung, da selbst Idioten wissen, daß selbst ein Tropfen Salz nach und nach einen ganzen Stahlträger zersetzen kann, wenn er genug Zeit dafür hat.


Da ich mich mit dem Zeug kaum auskenne, wollte ich fragen, was ihr mir für die beiden 0,5mm runden Löcher empfehlen würdet zum abdichten. Gegebenenfalls brauche ich noch an anderen Stellen im Auto Dichtstoff, daher würde es nichts ausmachen, wenn ich mehr als nötig kaufen müsste. Trotzdem würde ich es gerne 'richtig' machen und nicht, daß daß Loch im Laufe der kommenden 10 Jahre weiter korrodiert.
Kennt vielleicht jemand ein gutes Material zum Abdichten oder eine andere Lösung? Bestellen im Internet geht auch, aber soweit ich in Obi und Bauhaus gesehen habe, sind die beiden obigen Silikone die Einzigen dafür geeigneten? Oder gibt es ein noch sinnvolleres Material als Silikon? Die 19€ da oben erschienen mir irgendwie schon überaschend etwas teuer (würd ich aber zahlen, wenn es sein muss).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skeltek« (30. Oktober 2020, 00:28)


Mexicaner

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Freitag, 30. Oktober 2020, 10:20

Den ganzen Aufwand kannst du dir sparen. Überprüfe lieber, woher das Wasser in die Klappe eindringt!
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Freitag, 30. Oktober 2020, 11:02

Moin,
Silikon hat im Kfz-Bereich nichts verloren, dafür gibt es Karosseriedichtmassen.
Grundsätzlich sollte an die Stelle aber kein Wasser kommen, ich kann mir das anhand deiner Beschreibung aber nicht so ganz vorstellen, hast du vielleicht mal ein Bild dazu?
Weiter solltest du prüfen, ob die Kofferraumdichtung in Ordnung ist, vielleicht ist die das Problem. und zuletzt prüfe den Lackaufbau in dem Bereich, wenn schon Korrosion vorhanden löst du das Problem nicht mit Dichtschmieren, dann erst Rost beseitigen.
Grüße
Otthardt

Skeltek

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4

Freitag, 30. Oktober 2020, 19:45

Den ganzen Aufwand kannst du dir sparen. Überprüfe lieber, woher das Wasser in die Klappe eindringt!

Regen kommt vom Himmel. Ich habe es mehrere Tage lang überprüft :)

Ich verstehe nicht was das soll. Soll ich meine Erinnerungen löschen und mir das Ganze noch einmal erneut anschauen?
Grundsätzlich sollte an die Stelle aber kein Wasser kommen, ich kann mir das anhand deiner Beschreibung aber nicht so ganz vorstellen, hast du vielleicht mal ein Bild dazu?
Weiter solltest du prüfen, ob die Kofferraumdichtung in Ordnung ist, vielleicht ist die das Problem. und zuletzt prüfe den Lackaufbau in dem Bereich, wenn schon Korrosion vorhanden löst du das Problem nicht mit Dichtschmieren, dann erst Rost beseitigen.
Grüße
Otthardt
Hallo Otthardt, gerne.
Rost ist an der Stelle keiner vorhanden, der Lack ist dicht und erfüllt seine Funktion. Die Kofferaumdichtung hat damit nichts zu tun, das Wasser erreicht den Kofferraumboden nicht, sondern sammelt sich wie beschrieben im Deckel.

Hier das von dir gewünschte Photo:

index.php?page=Attachment&attachmentID=50939
Es gibt keine andere Stelle am Kofferraum, von welcher aus Wasser in den Mengen in den Deckel eindringen kann. An allen anderen Stellen müsste Wasser gegen die Schwerkraft nach oben fließen, um in den Kofferraumdeckel zu gelangen.
Ich mache nachher gleich nochmal ein Photo.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Skeltek« (30. Oktober 2020, 19:59)


5

Samstag, 31. Oktober 2020, 03:20

Hier das von dir gewünschte Photo:

Des Bild haste samt der abstrusen Theorie von einem Coronagegner einfach übernommen.
Der gelbe Poppel sind Reste von Hohlraumwachs.
Mal nachgemessen, wieviel Abstand der Deckel da hat.
Ist min. 1 cm.
Da müsste das Wasser auch steil bergauf fliessen, oder von Deckel angesaugt werden.
Dazu müsst die Rinne noch total verstopft sein.
Absoluter Blödsinn, wieviel Wasser sollte an dem Stopfen vorbei in den Deckel dringen?
Wenn macht man die Stoppen halt neu oder pappt mal testweise Panzertape drüber.
Die Stoppen sind ja nur drin, damit die Tauchgrundierung da abfliessen konnte.
Haben eher optischen Effekt, damit keine Löcher da zu sehen sind.
Die kann man ihmo auch weglassen.
Wasser im/am Deckel ist meist Kondenswasser, was durch andere Undichtigkeiten in den Kofferaum eindringt.
Ist es meist auch beim 201, wo durch die undichte Dichtung am Schloß Wasser eindringen kann, aber nie soviel, das der ganze Deckel davon nass wird.
Dort rennt es dann über die Abläufe unten im Deckel raus.
Kondenswasser entsteht, weil sich der Kofferaum während der Fahrt erwärmt.
Zwangsentlüftung, Abstrahlwärme vom Auspuff.
Beim Abkühlen kondensiert die dann feuchte Luft an der höchsten Stelle, dem Deckel.
Also Kofferraum mal ausrräumen und nach Undichtigkeiten hinter den Verkleidungen suchen.
Oder

Den ganzen Aufwand kannst du dir sparen. Überprüfe lieber, woher das Wasser in die Klappe eindringt!
Grüßle
Wie immer, völlig wirr und für Ahnungslose kaum verständlich. :D
Nett kann ich auch, bringt mir aber NIX
:prost:

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6

Samstag, 31. Oktober 2020, 04:41

Wie du beschrieben hast, müssten eigentlich alle W124 Limos das Problem haben.
Dann schreibst du, dass es sich jedes Mal um 0,5 bis 2l Wasser handelt. Soviel Kondenswasser schafft noch nichtmal die Dunstabzugshaube, wenn meine Frau einen Sonntagsbraten zubereitet.
Ich vermute ganz stark, dass die Abschlussleiste vom Kofferraumdeckel, also die lange Schwarze zwischen Mercedesstern und Nummernschild, das Regenwasser durch die Clipse eindringen lässt.
Mach den Deckel auf (so bei ca. 45° arretieren) und lege eine Plane (mit Gefälle nach hinten) zwischen den Kotflügeln. Dann hole dir einen Spiegel und gebe Wasser auf die Leiste.
Anders kann ich mir die Menge an Wasser nicht erklären. Oder du hast einen undichten Antennensockel auf der Heckklappe (wenn nachträglich eine Antenne, wie z..B. bei Taxen verbaut ist).
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7

Samstag, 31. Oktober 2020, 09:32

Des Bild haste samt der abstrusen Theorie von einem Coronagegner einfach übernommen.
Der gelbe Poppel sind Reste von Hohlraumwachs.
Mal nachgemessen, wieviel Abstand der Deckel da hat.
Ist min. 1 cm.
Da müsste das Wasser auch steil bergauf fliessen, oder von Deckel angesaugt werden.
Dazu müsst die Rinne noch total verstopft sein.
Absoluter Blödsinn, wieviel Wasser sollte an dem Stopfen vorbei in den Deckel dringen?
Wenn macht man die Stoppen halt neu oder pappt mal testweise Panzertape drüber.
Die Stoppen sind ja nur drin, damit die Tauchgrundierung da abfliessen konnte.
Haben eher optischen Effekt, damit keine Löcher da zu sehen sind.
Die kann man ihmo auch weglassen.
Wasser im/am Deckel ist meist Kondenswasser, was durch andere Undichtigkeiten in den Kofferaum eindringt.
Ist es meist auch beim 201, wo durch die undichte Dichtung am Schloß Wasser eindringen kann, aber nie soviel, das der ganze Deckel davon nass wird.
Dort rennt es dann über die Abläufe unten im Deckel raus.
Kondenswasser entsteht, weil sich der Kofferaum während der Fahrt erwärmt.
Zwangsentlüftung, Abstrahlwärme vom Auspuff.
Beim Abkühlen kondensiert die dann feuchte Luft an der höchsten Stelle, dem Deckel.
Also Kofferraum mal ausrräumen und nach Undichtigkeiten hinter den Verkleidungen suchen.
Oder

Hohlraumwachs fühlt sich wohl kaum trocken und wie Styropor an.
Nachmessen muss ich nicht, es ist ziemlich genau 1mm, man sieht unten sogar noch den Abdruck vom Gummistopfen. 'Mindestens 1cm' scheint mir etwas daneben gegriffen zu sein.

Wenn da angenommen pro Sekunde 0,1ml durchfließen sind das nach 6 Stunden Regen über 2 Liter, scheint dir das unrealistisch, weil die Zahlen so weit auseinander liegen?

Optischer Effekt... ist klar. Vor allem weil sich dort das Wasser je nach Gefälle der Straße ca 2-3 cm hoch stauen kann, der Deckel 1mm Abstand hat und dessen Blech an der Stelle vielleicht maximal 3mm dick ist.

Es sind vermutlich nicht zwangsläufig 500 bis 2000 ml Kondenswasser, wenn der Kofferraum ansonsten fast völlig trocken ist. Alleine durch den höheren Staudruck in Bodennähe müsste auch der Boden naß werden, sobald sich die Temperatur im ganzen Kofferraum ausgeglichen hat denke ich.

Wie du beschrieben hast, müssten eigentlich alle W124 Limos das Problem haben.
Dann schreibst du, dass es sich jedes Mal um 0,5 bis 2l Wasser handelt. Soviel Kondenswasser schafft noch nichtmal die Dunstabzugshaube, wenn meine Frau einen Sonntagsbraten zubereitet.
Ich vermute ganz stark, dass die Abschlussleiste vom Kofferraumdeckel, also die lange Schwarze zwischen Mercedesstern und Nummernschild, das Regenwasser durch die Clipse eindringen lässt.
Mach den Deckel auf (so bei ca. 45° arretieren) und lege eine Plane (mit Gefälle nach hinten) zwischen den Kotflügeln. Dann hole dir einen Spiegel und gebe Wasser auf die Leiste.
Anders kann ich mir die Menge an Wasser nicht erklären. Oder du hast einen undichten Antennensockel auf der Heckklappe (wenn nachträglich eine Antenne, wie z..B. bei Taxen verbaut ist).

Hi, gute Idee, aber die Abschlussleiste hatte ich mir auch überlegt, aber die Gummidichtungen sehen von Innen betrachtet intakt aus, auch verlaufen die befestigenden Schrauben von unten vertikal nach oben.
Die Verschraubung des Nummernschildes und den Stern habe ich auch schon überprüft.

Ich habe nirgends geschrieben es sei Kondenswasser. Das war 'BornToRun'.
Nein, ich habe eine Standardantenne automatisch von Hirschmann verbaut, die ist dicht - hab ich auch schon getestet.
Ich habe alles an Abdeckungen aus dem Kofferraum entfernt und geguckt. Es scheint ansonsten tatsächlich alles trocken.

Lemberg

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8

Samstag, 31. Oktober 2020, 23:24

Ich klinke mich mal ein. Ich habe auch das beschriebene Wasserproblem im Kofferraum, v.a. im Kofferdeckel. Nach starken Regenfällen tropft bzw. fließt es aus dem Schließkeil.
Das Problem begleitet mich schon länger. Zwischendrin hatte ich (bei Mopf2) einen fehlfarbenen (rauch- statt brillantsilber) Mopf1-Kofferdeckel dran, das Problem blieb. Die Kofferraumdichtung hatte ich als erstes getauscht, ohne Ergebnis. Die schwarze Griffleiste (beim Mopf1) extra mit Dichtmasse eingesetzt, das Problem blieb. Den Stern auch mit Dichtmasse eingesetzt. Kofferraum mit Wasserschlauch bestrahlen: auch nichts, alles trocken. Der "Graben" neben der Dichtung ist frei. Das Wasser läuft beim Bespritzen schön zentral überm Schloss heraus. Das Wasser würde auch in den Radmulden stehen, wenn diese verstopft sind. Woher ich was weiß? Eine Werkstatt meinte es mit dem Wachs zu gut und verklebte beide Gummiabläufe, dann stand dort das Wasser auch. Gut, der letzte Punkt muss nicht vom Problem mit dem Kofferdeckel abhängen. Diese kleinen Gummistopfen an den Giebelseiten des Kofferdeckels und längst der Heckscheibe habe ich auch extra abgedichtet, ohne Resultat.

9

Sonntag, 1. November 2020, 01:12

'Mindestens 1cm' scheint mir etwas daneben gegriffen zu sein.

War gefühlt geschätzt. :whistling:
Ich musste heute meinen Biervorrat erneuern. Also musste die Morchel mal wieder ran.
Da hast doch gestern was gepostet, also ne leere Flasche geschnappt, an der Ecke die Dichtung damit runter gedrückt.
Ok, es sind nur 5 mm oder da kommt kein Wasser rein.

Das Wasser läuft beim Bespritzen schön zentral überm Schloss heraus.

Das Schloß sitzt beim 124 aber nicht, wie beim 201, im Deckel.
Wenn es da reinschifft, ist es der Gummiring um den Drücker.
Nochmal, zur Theorie Kondenswasser.
Die Morchel parkt, seit ich sie habe, Laterne.
Dann hatte ich des Problem, die Scheiben beschlagen dauernd von innen.
Auch der Kofferraum ist feucht.
Da muss irgendwo Wasser reinkommen.
Alles zerlegt bespritzt, nix.
Es war Kondenswasser, verursacht durch eine undichte Scheibendichtung unten an der Frontscheibe.
Da war die Halteschiene labberig und es siffte immer schön Wasser auf den Innenraumfilter.
Beim Betrieb hat er die Feuchtigkeit an die Umgebungsluft abgeben.
Ganz geil im Winter bei Kurzstrecke, Ruckzuck sind die Scheiben dicht.
Und frieren ganz schnell von innen wieder an.
Zwischendurch 3 Entfeuchter Klick in der Karre gehabt, die das Problem minimiert haben.
Dann endlich ne neue Scheibe montieren lassen, samt neuer Schiene, die die Dichtung vorn dicht hält.
Quasi ne neue Karre, keine beschlagen Scheiben mehr, alles trocken.
Wie kommt nun die feuchte Luft in den Kofferraum?
Alles was man vorne reinbläst muss bei geschlossenen Scheiben ja irgendwie auch wieder raus damit ein merklicher Luftaustasch stattfinden kann.
Geht bei ner Limo über die Hutablage in den Kofferraum durch die Klappen unten R&L wieder nach draussen.
Also kommt so auch Feuchtigkeit in den Kofferraum.
Bei mir seit der neuen Scheibe fast weg.
Trotzdem laternenparkend von O-O nen Entfeuchter im hintern Fussraum.
Kannst alle 4 Wochen nen ltr. rauskippen und nach 2 Monaten den Beutel wechseln.
So richtig dicht ist nach fast 30 Jahren halt leider nicht mehr alles rundum.
Aber ich fahr halt nur Kurzstrecke, da sollte man des ihmo machen, um Feutigkeitsschäden, laternenparkend, zu minimieren.
In ner Garage würde ich einfach die Scheiben offen lassen.

2 Liter, scheint dir das unrealistisch

Ja, 2 ltr. durch einen Regenschauer an den 2 Pinökel, die man einfach auch weglassen kann.
Ich habe nachgemessen, jetzt musst du, messe bitte die ltr.
Oder lege dich mit Beleuchtung mal in den Kofferraum und lasse ihn von aussen stark beregnen.
Wann und in welcher Zeit entstanden, welches Fahrprofil?
Grüßle
Wie immer, völlig wirr und für Ahnungslose kaum verständlich. :D
Nett kann ich auch, bringt mir aber NIX
:prost:

Skeltek

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Sonntag, 1. November 2020, 08:45

@Lemberg:
Ich habe den Ablauf neben der Dichtung regelmäßig gesäubert bzw geleert, auch dort, wo es fast vertikal runter geht (schwerer zugänglich).
Das scheint dicht zu sein. Kann ich mir aber auch kaum vorstellen, das Wasser müsste trotzdem bergauf klettern, was ich mir kaum vorstellen kann.

Aber deiner Beschreibung nach (jemand gießt Wasser drüber und scheint nichts in den Kofferraum einzudringen) deckt sich doch relativ gut damit, daß das Wasser wirklich nur in Kleinstmengen eindringen kann und seine Zeit dafür braucht?
Die Ablauflöcher in den Radläufen sind frei. Derzeit habe ich sämtliche Verkleidungen in die Wohnung geschleppt, damit der Kofferraum leichter zugänglich und überaschaubarer wird. Oberhalb der Reifen sammelt sich nix.

Ich hatte vor einigen wochen an den Gummistopfen herumgewackelt, danach war eine Weile Ruhe. Hast du den Fehler denn nun irgendwann beheben oder ausfindig machen können? Wieviele Jahre hast du das denn schon?
@BornToRun:
Ich bin die letzten 2-3 Jahre gerade mal 46km gefahren, deshalb fehlt mir da die Erfahrung mit dem Profil. In den letzten Monaten fahre ich wöchentlich, aber doch steht der Wagen meistens.
Übrigens ist die Fahrgastzelle meinem Wissen nach ohnehin offen: Die Ansaugstutzen links und rechts neben und unterhalb des Scheibenwischers für die Lüftung führen auch relativ direkt zum mittleren Luftgebläse in der Fahrgastzelle (deshalb ist die Mitte unbeheizt). Das ist mehr als ein Indiz dafür, daß ein ventilationstechnisch 'offener Kofferraum' nicht zwangsläufig den Innenraum zu einem 'Samelbecken' für Wasserresservoirs macht.
Das mit der Höhe werde ich nochmal mit einem Stück Teig ausprobieren (Knetmasse habe ich gerade keine da). Zumindest ist die Pützenbildung an der Stelle nicht zu übersehen, wenn der Wagen an einem leichten Gefälle steht.

Es gibt ja nur drei Möglichkeiten:
1. Wasser fließt direkt in den Deckel
2. Wasser fließt in den Kofferraum und sammelt sich als Pfütze. Diese verdunstet und kondensiert am Kofferraum.
3. Rein athmosphärisches Kondenswasser
Meiner Meinung nach kommt 3 wegen der extremen Menge nicht in Frage.
Die 2 wäre möglich, allerdings gibt es im Kofferraum keine andere Stelle, an welcher vorher das Wasser hätte verdunsten können. Zumindest wäre da zumindest noch irgendwo eine Restpfütze. Der hydrostatische Staudruck macht es glaube ich unmöglich, daß sich die Pfütze in einem Reservoir oberhalb der ursprünglichen Quelle befindet/sammelt, während die ursprüngliche Quelle völlig austrocknet. Der Kofferraumdeckel wird bei Sonnenbestrahlung am wärmsten -> es ist so, daß Wasser am Ehesten aus dem Deckel verdunsten müsste und sich dann am kühlen Kofferraumboden oder oberhalb der Radläufe sammeln sollte.

Deshalb hätte ich eben am Ehesten auf 1 getippt... daß sich durch irgendeine winzige Öffnung das Wasser den Weg in den Deckel bahnt. Falls die von mir angesprochenen Gummistopfen tatsächlich Wasser durchlassen sollten, würde die Heckscheibe und Ablauf oberhalb der Kofferraumdichtung wie ein Trichter wirken, welcher das Wasser zunächst an der oben erwähnten Stelle sammelt, von wo aus es dann weiter fließt.
@Otthardt:
Kannst du näher begründen, wieso Silikon im KFZ-Bereich nichts zu suchen haben soll? Die Aussage, es gäbe spezielle KFZ-Dichtmassen erscheint mir irgendwie unlogisch. Erstens wird die Dichtmasse wohl kaum für alles geeignet sein was man so an einem KFZ abdichten kann und zweitens wird sie wohl kaum unterscheiden können oder müssen, ob sie sich in einem KFZ, Flugzeug oder Roboterarm befindet. Wenn ich Mikroelektronik, ein Datenkabel oder sonstige Sachen repariere, guck ich mir doch auch erstmal die Materialien an, ermittle die Anforderungen und Randbedinungen und wähle dann aus dem Angebot aus geeigneten Lösungen aus. Dieses 'A ist generell verboten' und 'B ist pauschal gut' kommt mir irgendwie etwas kurz gegriffen vor. Ist zumindest mein Eindruck.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skeltek« (1. November 2020, 08:57)


11

Sonntag, 1. November 2020, 08:45

:rofl
....hatte ich noch gar nicht gelesen :D

Hat das Zeug zum Thema des Monats.....

Skeltek

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12

Sonntag, 1. November 2020, 08:59

:rofl
....hatte ich noch gar nicht gelesen :D

Hat das Zeug zum Thema des Monats.....
Naja, ich hab vorher viel gegoogelt und nichts gefunden, was gerade dieses Problem löst. Rost an den Radläufen ist ja beim w124 ein Dauerbrenner (im wörtlichen Sinn) und mit Rost in dem Bereich haben wohl die Meisten ihre Probleme?

eggy

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Sonntag, 1. November 2020, 09:49

Die Radmulde sollte komplett trocken sein. Wenn sich da schon Wasser sammelt, sind die Rückleuchten oder was anderes undicht.

14

Sonntag, 1. November 2020, 10:01

War wohl wieder Trollmond....

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Sonntag, 1. November 2020, 12:56

Kannst du näher begründen, wieso Silikon im KFZ-Bereich nichts zu suchen haben soll? Die Aussage, es gäbe spezielle KFZ-Dichtmassen erscheint mir irgendwie unlogisch. Erstens wird die Dichtmasse wohl kaum für alles geeignet sein was man so an einem KFZ abdichten kann und zweitens wird sie wohl kaum unterscheiden können oder müssen, ob sie sich in einem KFZ, Flugzeug oder Roboterarm befindet.
Klar kann ich das, hat wohl aber keinen Zweck, wenn du schon nicht akzeptieren willst, das es dafür spezielle Materialien gibt, die den Kfz bereich betreffen. :stickpoke: Für mich ist es eher unlogisch warum ich 19,- für ein ungeeignetes Material ausgeben sollte, wenn ich für ca. 10,- ein Geeignetes bekomme. :genauuuDa fällt mir dann auch nur

War wohl wieder Trollmond....
ein.

Skeltek

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16

Montag, 2. November 2020, 02:46

@Otthardt:
Lass bitte diese unprovozierten Unterstellungen.
Du hast weder ein Material empfohlen, noch bist du bereit zu begründen, weshalb
eine Dichtmasse, welche alle Randbedingungen und Anforderungen zu
erfüllen scheint, ungeeignet sein soll, nur weil Silikon enthalten ist.
Stattdessen kommt ein Vorschlag der Art, nach dem man ein möglicherweise fast
identisches Zeug kaufen könnte, wo dann 'für kfz' drauf steht. Und dann
kommt schlicht die Behauptung, ich sei nicht bereit zu akzeptieren, daß es
speziell deklarierte Materialien dafür geben soll.
Du sagtest, man solle sich auf spezielle Dichtstoffe beschränken, statt aus
der ganzen Palette an möglicherweise geeigneten Stoffen auszuwählen...
dann musst du das schon begründen.
Der Logik nach wären Tempo-Taschentücher auch unter keinen Umständen mehr für das Spülbecken
anzuwenden, sobald einer ein spezielles Wischtuch speziell für diese
Oberfläche oder Küche entwickelt?
Ich habe bereits erwähnt, wieso das 19€ Zeug gegebenenfalls vorzuziehen sein könnte.
Wenn du
nicht in der Lage bist die Frage zu beantworten oder dir das zu viel Mühe ist, dann sag es doch einfach.

Und ich warne dich hiermit: Wenn du einen Troll zum Freund hast, dann hast du einen Freund fürs Leben!

17

Montag, 2. November 2020, 08:01

Und ich warne dich hiermit: Wenn du einen Troll zum Freund hast, dann hast du einen Freund fürs Leben!


es wird, es wird :thumbsup: :daumen:

.....ich finde dieses Ding mit dem Auffüllen des WiWa nicht mehr :rofl .....war ähnlich spannend, vielleicht sogar noch etwas informativer, aber hier ist es definitiv schon sehr wissenschaftlich und packend. Aber Platz 1 wird es so nicht werden. Da muss dann noch mehr kommen :kaffee2:

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Montag, 2. November 2020, 11:26

Guter Mann,

du schreibst selbst oben, dass du keine Erfahrungen mit Silikonen im KFZ-Bereich hast, einige Begründungen lieferst du ja gleich mit dazu.
Die einen informieren sich dann und finden passende Materialien, wie bspw. die Karosseriedichtmasse vom KSD, die ich hier kürzlich schon empfohlen habe und die ich ausprobiert und für tauglich befunden habe. Die anderen pfeifen auf die Erfahrungen anderer und nähern sich per Inhaltsstoffen und finden Materialien, die möglicherweise auch funktionieren, die sie dann Materialien die erwiesenermassen funktionieren vorziehen.
Jeder wie er mag,

ABER:
Und ich warne dich hiermit: Wenn du einen Troll zum Freund hast, dann hast du einen Freund fürs Leben!
Das geht gar nicht, da krieg ich ja Angst :genauuu

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